Der Unterschied zwischen Amateur- und Profiboxen

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Obwohl das Amateur- als auch das Profiboxen gemeinsame Wurzeln haben und das Ergebnis ein Ringkampf ist, weiß selbst ein Nichtfachmann, dass es Unterschiede zwischen Amateur- und Profiboxen gibt.

Beim Amateurboxen sind absolut alle Regeln darauf ausgelegt, dass sich die Sportler so wenig wie möglich verletzen. Praktisch wird hier immer die Kampftechnik selbst bewertet. In der Regel verstehen viele Leute, die kein Boxen mögen, einfach nicht, wie sich das Amateurboxen vom Profiboxen unterscheiden kann. Aber es gibt einen Unterschied und keinen kleinen. Vor allem die Regeln. Beim Amateurboxen für Wettkämpfe aller Art, von Stadtmeisterschaftsturnieren bis zum Olympischen Turnier, gibt es gemeinsame Regeln, die von der International Amateur Boxing Association (AIBA) entwickelt wurden, und ihre Anforderungen werden von jedem regionalen Boxverband berücksichtigt.

Professionelles Boxen wird von verschiedenen Organisationen kontrolliert, die die Einhaltung der Regeln und Verträge überwachen. Die bekanntesten sind der World Boxing Council (WBC), die World Boxing Organization (WBO), die World Boxing Association (WBA) und die International Boxing Federation (IBF). Es gibt jedoch andere, weniger bekannte und weniger angesehene Organisationen wie z.B. BDB, GBA oder WBU. Jeder von ihnen hat seine eigenen Regeln.

Es gibt viele äußere Unterschiede zwischen Amateur- und Profiboxen.

Zum Beispiel Sportkleidung. Bei den Amateuren ist das Tragen eines Kopfschutzes sowie eines Oberteils Pflicht, wobei Letzteres sich farblich von der Hose unterscheiden muss. Sie sollten blau oder rot sein, abhängig von die Ecken, in dem der Athlet steht. Im professionellen Boxen gibt es diese Einschränkung nicht.

Es gibt auch weiter Unterschiede zwischen Amateurboxen und Profiboxen. AIBA änderte zu verschiedenen Zeiten die Anzahl der Runden und den Zeitpunkt ihres Haltens. Die Wettkämpfe wurden in vier Runden zu je zwei Minuten, dann in drei Runden zu je drei Minuten abgehalten. Die Pause zwischen den Runden beträgt eine Minute.

In allen Organisationen des Profiboxen ist es üblich, den ersten Kampf eines Athleten über vier Runden von drei Minuten abzuhalten. Der Rest der Kämpfe hat eine andere Anzahl von Runden. Der Kampf um den nationalen Meistertitel dauert 10 Runden, um den Weltmeistertitel – 12 Runden auf den Versionen von WBC, WBA sowie Intercontinental und 13 Runden – IBF.

Die Aufteilung des Sports in Profis und Amateure ist heute nicht ungewöhnlich. Im Prinzip besteht der einzige Unterschied darin, ob es sich bei dieser Sportart um Arbeit oder um Unterhaltung für eine Person handelt, und selbst dann – diese Bedingung ist sehr relativ. So können Amateure einen Beruf ausüben, der nicht mit dem Boxen zu tun hat, sondern tatsächlich Sport treiben und dafür bezahlt werden.

Der Übergabepunkt zwischen Amateuren und Profis ist die WorldBoxingSeries.

Viele Kämpfer nutzen diese Gelegenheit. World Series unterscheidet sich nach dem 1. September 2013 nur dadurch, dass die Kämpfer hier bereits Kämpfe mit nacktem Oberkörper führen und nicht in T-Shirts. Boxer sagen, dass die Handschuhe ein bisschen härter als bei Amateuren sind.

Es kommt oft vor, dass der Boxer, der schon viel Erfolg im Amateurboxen hat, Profi wird. Als Beispiel kann Mike Tyson genannt werden, er war derjenige, der sich mit Amateur-Boxen an die Spitze des Olymp von Boxen begab. Es ist erwähnenswert, dass fast alle Profis ihre Karriere mit Amateurboxen begonnen haben. Sofort kamen nur wenige Boxer zu den Profis, aber sie wurden zu echten Box-Legenden.